Dritte Landebahn am Münchner Flughafen

Der Flughafen München nutzt heute mit im Limit 90 Starts und Landungen auf 2 Bahnen seine Möglichkeiten voll aus. 34 Millionen Passagiere wurden im Jahr 2007 gezählt, bis 2020 soll die Zahl auf 57 Millionen steigen. Aus diesem Grund wird schon seit Jahren über eine dritte Start- und Landebahn disktutiert um im Wettstreit der Globalisierung auch München mit 120 Flugbewegungen auf einem Konkurenzlevel halten zu können.

Weitere Gründe für den Ausbau beschreibt der Flughafen München auf einer gesonderten Webpräsenz für Ausbauten am Münchner Flughafen.

Gegner die aus Gesundheits- und Lärmschutzgründen gegen den Ausbau sind, haben bereits über 60.000 Einwände gegen das Planfeststellungsverfahren eingelegt. Lt. Merkur Online schliesst sich nun mit dem Bau einer Kapelle auch die katholische Kirche dem Freisinger Bürgerprotest gegen die geplante dritte Start- und Landebahn an. Direkt in der Einflugschneise der vorgesehenen Piste will die Pfarrei St. Lantpert wahrscheinlich noch in diesem Jahr die Franziskuskapelle einweihen.

Es sehr wahrscheinlich, dass mit der Zeit auch eine dritte Landebahn gebaut werden wird, heisst es in einem Artikel der SZ. Schliesslich wurde der Flughafen von Riem nach Erding verlegt um dort expandieren zu können. In Riem wäre ein Ausbau aus Platzgründen diskussionslos gescheitert. Fraglich ist eben nur, wann die Landebahn gebaut wird.

Die Gegner spekulieren hier mit dem ansteigen Kerosinpreis – sollte der Bau der Landebahn um Jahre verschoben werden können, wäre eine dritte Landebahn evtl. gar nicht mehr erforderlich – da sich der Flugverkehr aufgrund hoher Kosten für Rohstoffe u.U. reduzieren würde. Fraglich dabei bleibt, ob nicht alternative Brennstoffe / Antriebstechniken auch das Fliegen in Zukunft günstig ermöglichen…

 


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